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Dreikönigskonzert 2012

Viel Lob für Dreikönigskonzert

Musikverein Oerlenbach überzeugte mit seiner Trachtenkapelle und Dirigentin Eckert

 Das Dreikönigskonzert des Musikvereins Oerlenbach setzte gleich zu Jahresbeginn ein kulturelles Highlight. Mit vielfältigen, wunderbaren Vorträgen überzeugte die Trachtenkapelle mit ihrer Dirigentin Doris Eckert die gut 200 Besucher, die den Pfarrsaal bis auf den letzten Platz füllten.

Seit den Sommerferien hatten sich die 34 Musiker auf diesen Abend vorbereitet und 13 Stücke neu einstudiert. Mit einem Marsch aus dem Oratorium „Herkules“ von Friedrich Händel eröffnete die Trachtenkapelle ihr Spiel. Mit „Chantueri“ folgte ein modernes Werk, das der Nordbayerische Musikbund für das diesjährige Wertungsspiel auserwählte. Mit „Erinnerungen an Zirkus Renz“ ließ das Orchester das Geschehen in der Zirkusarena erfühlen, verdeutlich durch Philipp Halbig als Solist mit seinen Schlägeln auf dem Xylophon. In der Rhapsodie „Israel Shalom“ klangen ausgelassen Festtagsstimmung, Einsamkeit der Wüste, Klagemauer und triumphaler Abschluss mit. Nach „Music from Carmina Burana“ belegten in „Jockl und Mockl“ Harald Kuhn und Herbert Nöth als Solisten, dass Tenorhorn und Bariton Ruhe und Wärme ausstrahlen. Die Polka „Ein halbes Jahrhundert“ passte genau zum Oerlenbacher Musikverein: Denn der kann heuer seinen 50. Geburtstag feiern.

Auch der zweite Teil begeisterte die Besucher mit Beiträgen wie der Filmmusik „Avatar Soundtrack Highlights“, dem Konzertwalzer „Über den Wellen“, „Through the Years“ von Michael Jackson oder Ausschnitte aus „Der Zauberer von Oz“. Im Abschlussstück „Guten Abend, Gute Nacht“ stimmten die Gäste in die Melodie ein. Kostproben ihres Könnens gaben zusammen mit Ausbilderin Claudia Geyer auch die Nachwuchstalente. Mit Ovationen belohnten die Besucher die Vorträge, aus denen „Zirkus Renz“ als „Hit des Konzerts“ gewählt wurde. Zu Sprechern des Publikums machten sich Bezirkstagsvizepräsidentin Karin Renner und Bürgermeister Siegfried Erhard. „ Die Trachtenkapelle hat die große Bandbreite ihrer musikalischen Leistungsfähigkeit unterstrichen. Dem Verein gebührt Anerkennung, vor allem auch für die intensive Nachwuchsarbeit“, so Renner. Und Erhard ergänzte: „Es ist mir eine große Ehre, beim diesjährigen Jubiläumsfest Schirmherr sein zu dürfen.“ Die Gemeinde stehe dem Musikverein, der sich derzeit sein eigenes Domizil schaffe, zur Seite. Im letzten Jahr habe die Kommune 90 000 Euro zur Sanierung beigetragen.


 

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